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Zu den Wurzeln der Demokratie

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Von der Paulskirche aus hat Deutschland 1848 einen Aufbruch in die Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und den Weg in eine Einheit in Freiheit versucht. In einer privaten Führung besuchten nun 25 Schüler der Gymnasialkurse E2a, E2b und E2c im Fach HpB unter Leitung der HpB-Lehrer Nicole Schreiber-Mansmann und Stephan Dröscher die Paulskirche in Frankfurt.

Die Führung zeigte eine Dauerausstellung zur deutschen Demokratiegeschichte. Hier wurden viele Themen des Unterrichts - von Napoleon über Restauration und Vormärz, das Hambacher Fest bis zur Frankfurter Nationalversammlung- aufgegriffen. Eine gelungene Chance, den oft trockenen Stoff der Geschichtsbücher mit Leben zu füllen und die regionalen Wurzeln von Liberalismus, Nationalismus und Demokratie am Ort des Geschehens anschaulich vermitteln zu können.

Denn als Mitte des 19. Jahrhunderts der Ruf nach bürgerlichen Freiheiten und nach der deutschen Einheit gefordert wurde stand unsere Region im Mittelpunkt des Geschehens: Der Halbe Mond in Heppenheim als Ort des liberalen Vorparlaments, die Paulskirche in Frankfurt als Ort der Nationalversammlung und Ober-Laudenbach als Ort eines blutigen Gefechtes der Odenwälder Bauern gegen die Regierungstruppen:

 

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